Im folgenden Artikel erklären wir einfach und verständlich die Regeln für das beliebte und bekannte Trinkspiel „Bierpong“. Bevor das Spiel gestartet wird, ist eine Klarheit über die Regeln unerlässlich. Dies gilt insbesondere, weil das Spiel teilweise mit vielen Abwandlungen gespielt wird. Auf diese Weise herrscht endlich Klarheit für das nächste Match!

Bierpong: die Ausstattung und das Equipment

Vor Beginn des Spiels sollte zunächst das benötigte Equipment und dein BierPong Set kontrolliert werden. Im Grundlegenden sind hierfür 3 Teile notwendig. Als erstes wird ein Spieluntergrund erforderlich.

Hierfür wird ein BierPong Tisch mit den folgenden Maßen genutzt: 244 x 61 x 73 cm. Weiterhin werden 2×10 BierPong Becher à 16 oz benötigt. Als letztes Teil der Ausstattung sind Bierpong Bälle mit einem Durchmesser von 40mm zu nennen. Liegen alle diese Materialien bereit, kann das Spiel losgehen!

Bierpong: Sportliches Verhalten

Vor dem Spiel sollte man sich aber dessen bewusst sein, dass BierPong kein harter Wettkampf, sondern letztendlich nur ein Spiel ist, welches allen Spielern Spaß machen soll. Es geht in erster Linie nicht um ein starres Beharren auf den Spielregeln, sondern vielmehr um das Respektieren der Mitspieler und Gegenspieler und teilweise auch um das Finden sportlicher Kompromisse. Nur auf diese Weise gelingt es, dass alle Teilnehmende Spaß und Freude haben. Daher sollte jeder Einzelne unbedingt auf sportliches Verhalten achten!

Bierpong: die Vorbereitung und der Spielbeginn

Als erstes muss der Spieluntergrund beziehungsweise die Spielfläche aufgestellt werden. Optimalerweise handelt es sich hier um den oben beschriebenen Bierpong Tisch. Steht dieser, müssen die 20 Becher angeordnet werden. Auf jeder Seite des Tisches müssen 10 Becher in der Form einer Pyramide angeordnet werden.

Die hinterste Reihe an Bechern besteht aus 4 Bechern und sollte so ca. maximal 1-2 cm von der Tischkante entfernt platziert werden. Die nächste Reihe besteht aus 3 Bechern, die danach folgende aus 2 Bechern und die Spitze der Pyramide wird durch einen einzelnen Becher abgeschlossen. Die Becher sollten dabei so eng beieinander stehen, dass diese sich berühren.

Sollte diese Formation am Anfang des Spiels verrutschen, darf sie vor dem nächsten Wurf wieder in Position gebracht werden. Zur Ermittlung, wer die Angabe im Spiel hat und damit beginnen darf, wird ein Entscheidungswurf durchgeführt. Die Entscheidung wird durch „Augen“ gefällt. Hierfür erhalten die Teams jeweils einen Ball, der von einem Teammitglied geworfen wird.

Es werfen bei diesem Entscheidungswurf beide Teams gleichzeitig ihre Bälle und schauen sich dabei in die Augen. Das Team, welches einen Becher trifft, hat Angabe und darf mit dem richtigen Spiel beginnen. Wenn keiner der Spieler trifft oder zufällig beide, dann muss der Entscheidungswurf erneut durchgeführt werden.

Bierpong: die Regel während des Spielverlaufs

Grundsätzlich ist erst einmal festzustellen, dass Bierpong mit zwei verschiedenen Teams gespielt wird. Ein Team besteht aus zwei Personen. Ziel des Spiels besteht darin, die eigenen Bälle in den gegnerischen Bechern zu platzieren. Trifft ein Ball einen Becher, muss dieser mit Alkohol (zumeist Bier) gefüllte Becher vom gegnerischen Team ausgetrunken werden.

Hierbei gibt es pro Team und je Runde zwei Bälle. Jedes Teammitglied wirft einen Ball und erst nach den zwei Versuchen darf beziehungsweise muss der Becher ausgetrunken werden.

Dabei wirft immer nur eine Person und nie zwei gleichzeitig. Wird ein Becher getroffen, muss der Ball sofort aus dem Becher entfernt werden. Um die Bälle zu reinigen, steht zumeist ein weiterer Becher mit Wasser am Spielrand zur Verfügung.

Optimalerweise wird der Ball vor jedem Wurf gereinigt. Im Anschluss an einen Treffer wird der leere Becher nicht wieder in das Spielgeschehen mit eingebracht, sondern bleibt aus dem Spiel. Ist nur noch ein letzter Becher übrig, muss dieser mittig an der Tischkante positioniert werden. Werden Becher während des Spiels umgeworfen (auch durch einen Wurf) zählen diese nicht als Treffer, sondern müssen wieder neu befüllt und auf ihre Position aufgestellt werden.

Bounce-Shot

Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass ein Wurf nicht direkt im gegnerischen Becher landen muss, sondern dass dieser auch vorher auf der Spielfläche auftitschen kann. Dies nennt man einen Bounce-Shot und ist im eigentlichen Sinn ein Aufsetzer. Gelingt einem Team ein solcher Wurf, darf der Werfer einen weiteren Becher bestimmen, der vom gegnerischen Team ausgetrunken und entfernt werden muss.

Allerdings darf das gegnerische Team hier den Ball zur Verteidigung wegschlagen, wenn dieser vorher die Tischplatte oder einen Becher berührt hat. Hierbei sind zwar Ablenkungsmanöver durch Mimik und Gestik erlaubt. Aber Becher, Tisch und Gegner dürfen dennoch nicht berührt werden. Außerdem ist das Erzeugen eines Windstoßes nicht erlaubt.

Bring-Backs

Treffen beide Teammitglieder während einer Runde denselben Becher, erhalten sie die Spielbälle zurück und dürfen noch einmal werfen. Dies sind die sog. Bring-Backs.

Re-Racks

Außerdem gibt es eine Regelung der Re-Racks. Hierbei dürfen die eigenen Becher eines Teams im Laufe des Spiels durch den Gegner zweimal neu zusammengestellt werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn bereits einige Becher getroffen wurden und die übrig gebliebenen sehr weit auseinander stehen.

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Die Ellenbogen-Regel

Bei jedem Wurf ist weiterhin die Ellenbogen-Regel zu beachten. Hierbei darf beim Werfen der Ellenbogen niemals über die hintere Kante des Bierpong Tisches ragen. Wird diese Regel missachtet, erhält das gegnerische Team die Bälle und der Wurf zählt nicht.

Das Spielende: die zwei Möglichkeiten

Für die Beendigung des Matches stehen zwei Möglichkeiten zur Wahl: das Rebuttal und der Death Cup. Nach dem Rebuttal ist der Gewinner des Spiels letztendlich das Team, welches zuerst alle Becher der gegnerischen Mannschaft getroffen hat.

Ist der letzte Becher getroffen wurden, bekommt aber erst noch einmal das gegnerische Team die Chance zum Wurf bis sie keine Becher mehr treffen. Trifft hier das gegnerische Team ebenfalls den letzten Becher, muss die Entscheidung in einer Verlängerung getroffen werden.

Hierfür werden nochmal drei Becher auf jede Seite als Pyramide aufgestellt und mit dem gleichen Inhalt gefüllt und das Spiel beginnt mit den drei Bechern erneut. Trifft das gegnerische Team hingegen nicht den letzten Becher, hat das andere Team gewonnen.

Das Spielende durch einen Death Cup erfolgt dann, wenn ein eigener Becher getroffen, aber nicht aus dem Spielfeld entfernt und ausgetrunken wurde. Wird dieser immer noch im Spiel befindliche Becher zum zweiten Mal getroffen, ist das Spiel sofort vorbei.